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TU Berlin

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Nour Eldine Hanbali

Lupe

Position: Fachbereich Physik seit Juli 2016

Familie: 2 Töchter, verheiratet, beide berufstätig

Wie würden Sie Ihren Weg an die TU beschreiben?

Ich habe mich im Rahmen des Programms „In(2)TU Berlin,“ mit dem Geflüchtete am Lehrangebot der TU teilnehmen können, immatrikuliert. Ich konnte so einen MINT-Sprachkurs belegen und Veranstaltungen in meinem Fach besuchen. Im Seminar habe ich dann Prof. Dr. Eckehard Schöll kennengelernt. Er hat mich unterstützt und mir geholfen, meine Doktorarbeit anzumelden. Der „Freundeskreis“ der TU Berlin hat mich dabei durch ein 6-monatiges Stipendium unterstützt. Schließlich konnte ich sogar als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Schöll tätig werden. Ich habe insgesamt von allen Mitarbeitenden viel Unterstützung erfahren und bin der TU sehr dankbar für diese große Hilfe.

Wann in ihrem Leben und beruflichen Werdegang ist Familienfreundlichkeit in den Fokus gerückt?

In Syrien war es für mich und meine Frau vergleichsweise einfach, zuerst unser Studium und dann unsere wissenschaftliche Karriere mit dem Familienleben zu verbinden. Unsere gesamte Familie hat uns bei der Betreuung unterstützt, so dass es nie ein Problem gab. Erst seit unserer Ankunft in Deutschland erleben wir durch den Wegfall dieses familiären Unterstützungsnetzwerks, wie wichtig es ist, dass die Arbeit familienfreundlich gestaltet ist.

Wie würden Sie die Atmosphäre hinsichtlich Familienfreundlichkeit an ihrem Arbeitsplatz beschreiben?

Prof. Schöll kennt die Situation meiner Familie. Er unterstützt mich immer und weiß, dass ich in Ausnahmesituationen schnell in die Kita fahren muss, wenn eine unserer Töchter krank ist. Auch meine Kolleginnen und Kollegen verstehen diese Situation.

Woher erfahren Sie Unterstützung und wie sieht sie aus?

Durch meinen Arbeitsvertrag mit der TU konnte ich meine Familie nachholen. Als meine Frau mit unseren beiden Töchtern letztes Jahr in Berlin angekommen ist, haben wir von allen sehr viel Unterstützung erhalten. Besonders die Flexible Kinderbetreuung für TU-Beschäftigte hat uns in den ersten Wochen geholfen. Wir hatten sonst keine Betreuungsmöglichkeit. Meine Frau ist auch als Studierende gekommen, sie arbeitet inzwischen ebenfalls an ihrer Doktorarbeit in Biologie und macht gleichzeitig noch ein Praktikum. Unsere Freunde haben uns in dieser ersten Zeit oft ausgeholfen. Es gab ein Ehepaar, das unsere Kinder für mehrere Stunden am Tag betreut hat. Unsere Kinder lieben sie und wir sind ihnen bis heute sehr dankbar. Schließlich hat das Familienbüro uns dabei geholfen, Kitaplätze zu finden. Prof. Schöll hat in dieser Zeit viel Verständnis gezeigt, wenn ich mich an manchen Tagen um meine Töchter kümmern musste.

In welchem Arbeitszeitmodell arbeiten Sie und wodurch zeichnet es sich aus?

Ich habe eine Teilzeitstelle und kann an drei Tagen in der Woche meine Arbeitszeit im Großen und Ganzen flexibel gestalten. Wenn ich Seminare, Kolloquien oder Termine habe, bin ich natürlich verbindlich vor Ort. Die restlichen Tage verbringe ich mit meiner Doktorarbeit. Ich komme jeden Morgen gegen 8.30 Uhr an die Uni und bleibe bis nachmittags oder bis zum frühen Abend. Meine Frau und ich wechseln uns ab, die Kinder von der Kita abzuholen.

Welche Familienangebote der TU haben sie bisher genutzt und warum?

Durch das Angebot der flexiblen Kinderbetreuung hatten wir die Möglichkeit, die MINT-Deutschkurse der TU zu besuchen und an unseren Doktorarbeiten zu arbeiten. Außerdem hat das Familienbüro geholfen, die Kitaplätze für unsere beiden Töchter zu organisieren, das war sehr wichtig für uns und unsere Arbeit hier.

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