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TU Berlin

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Tipps für eine abwechslungsreiche Zeit

Lupe

Neben der Vereinbarkeit von Arbeit, Haushalt und Schulaufgaben stehen viele Familien durch die verschiedenen Ausgangsbeschränkungen vor der Frage, wie sie sich mit ihrem Nachwuchs in der sonstigen Zeit Zuhause beschäftigen können. Im Internet finden sich viele Listen und Ideen mit Beschäftigungsvorschlägen. Falls dann am Ende der Ideen noch viel Zeit übrig ist, möchten wir Sie mit weiteren Anregungen unterstützen.

Basteln, Experimentieren, (Vor-)Lesen, Musik

Durch die Ausgangsbeschränkungen und den Wegfall von Vereinen, Nachmittagsbetreuung etc. verbringen wir derzeit noch mehr Zeit Zuhause mit den Zwergen als sonst. Neben den Aufgaben, die von der Schule geschickt werden, bedarf es deshalb vielleicht weiterer Ideen, die spielerisch Fertigkeiten mit den Kindern üben und als Nebeneffekt die viele Zeit Zuhause abwechslungsreich füllen. Kita-to-Go bietet zum Beispiel Komplettpakete mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten an, welche sich jeweils eine Woche mit einem Thema -ähnlich wie in der Kita- beschäftigen. weitere Ideen findet ihr in den folgenden Kategorien: 

Basteln

Seiten wie die von Geolino, Besser Basteln Mit Kindern und Pinterest stellen zahlreiche Bastelideen kostenfrei zu Verfügung. Vielleicht lässt man die Vorschläge für Trommeln und Tröten zugunsten des Hausfriedens derzeit lieber weg, aber sonst hat man nun endlich Zeit, die großen Projekte zu erbasteln, vor denen man sich sonst eventuell etwas drückt. Wer nichts zum Basteln Zuhause hat, könnte auf Mal mich bunt fündig werden. Hier kann man Tischdecken, Bastelhäuser und Turnbeutel zum Bemalen bestellen.

Experimentieren

Kinder entdecken die Welt mit allen Sinnen und durch viele unterschiedliche Eindrücke. Da wir nun gerade schwerlich in Museen, Schulen, Kitas oder auf Reisen gehen können, müssen wir diese Eindrücke eben zu uns nach Hause holen. Seiten wie Schule & Familie, Mach Mi(n)t der Carls Stiftung, Kizz und Geolino schlagen gratis Experimente vor, die man mit herkömmlichen Haushaltsutensilien oder kleinen Funden von Spaziergängen in der Natur auch Daheim durchführen kann. Dabei spielt es oft keine Rolle, ob es sich um Kindergarten- oder Schulkinder handelt. Und manchmal wecken diese Experimente auch das Staunen und den Spieltrieb in uns Erwachsenen.

(Vor-)Lesen

Die Zeit Daheim bietet nun auch wieder mehr Möglichkeiten, den Kindern vorzulesen. Irgendwann hat man die eigenen Bücher allerdings durch und man wünscht sich neuen Lesestoff. Viele Stadtbibliotheken haben derzeit ihr Online-Angebot hochgefahren und stellen dies kostenfrei zur Verfügunghttp://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-680295.html. Aber auch auf anderen Seiten finden sich nach Altersgruppen sortiert unterschiedlich lange Geschichten, bebildert, zum Ausdrucken oder zum Lesen auf dem Tablet: Einfach Vorlesen und Gute Nacht Geschichten http://www.gute-nacht-geschichte.org/alle-geschichten/bieten abwechslungsreichen Vorlesestoff. Für Kinder bis 12 Jahren bietet Die Kurzgeschichte auch tolle Hörgeschichten verschiedenster Länge kostenlos an. 

Voiio GmbH

Die TU Berlin hat mit dem Ferienbetreuungsvermittler Voiio GmbH eine Kooperation geschlossen, um Sie als Eltern zu unterstützen, die schulfreie Zeit im Jahr mit der eigenen Arbeit besser zu vereinbaren. Da die Ferien ja nun anders aussehen als sonst und Ferienlager, Ausflüge und Vor-Ort-Betreuung derzeit nicht möglich sind, bietet Voiio in den Osterferien digitale Workshops, Rätsel und Entdeckungsanregungen an. 

Musik

Irgendwann haben die Kinder genug Gitarre geübt und es fallen einem auch keine Lieder mehr zum Singen ein. Trotzdem ist das Thema Melodien, Rhythmus, Instrumente und das Zusammenspiel von verschiedenen Klängen wichtig für die Entwicklung und zusätzlich ein angenehmer Zeitvertreib mit Lerneffekt. Zum spielerischen Experimentieren mit Beats und tönen gibt es Apps wie Nodebeat und Music Maker Jamhttp://www.chip.de/downloads/Music-Maker-Jam-Android-App_64247218.html, die unterschiedlich anspruchsvoll das Komponieren eigener Songs ermöglichen.

Museumsbesuch

Viele Museen bieten auch virtuelle Führungen an. So lassen sich unter anderem das Rijksmuseum in Amsterdam, das Albertina in Wien und das Pergamonmuseum in Berlin auch von der Couch aus besuchen. 

Bewegung und Entspannung

Entspannungszeiten und Bewegungsmöglichkeiten dürfen auch in diesen Wochen nicht zu kurz kommen, damit der Stress, den die Kinder durch die aktuelle Situation in sich tragen, kanalisiert werden kann.

Bewegung

Einige Sportvereine bieten mittlerweile aufgezeichnete Sportstunden an, die sich Zuhause auch auf engerem Raum mit Haushaltsgegenständen nachmachen lassen. Alba Berlin stellt jeden Wochentag auf ihrem YouTube-Kanal Sportstunden für Kitakinder, Grundschüler*innen und Oberstufenschüler*innen im Wechsel zur Verfügung. Aber auch Hamburger Sportvereine oder Bremen 1860 http://www.youtube.com/channel/UCz_Cvgu4PhGpx2Q7WhNTp1Q/videosbieten verschiedenste Sportvideos auf unterschiedlichen Kanälen zum Mitmachen an.

Entspannung

Etwas ruhigere Bewegungen mit Entspannungseffekt bietet Yoga. Auf YouTube gibt es zahlreiche Anleitungen, die geeignete Yogaübungen für Grundschüler oder Kitakinder zeigen. Auch Sofatutor und Zeitblüten erklären kurze Übungen, die Entspannung in den Alltag bringen.

Medien zur Entspannung/ Hörspiele

Hörspiele sind für Kinder sehr entspannend. Sie können nebenbei malen, spiele oder einfach nur in ihrer Kuschelecke liegen. Wir Erwachsenen können nebenbei im Homeoffice arbeiten oder den Haushalt erledigen. Der WDR bietet zum Beispiel das Kinderradio an, Gratis-Hörspiele eine Vielzahl an Hörbüchern und auch SWR2 hat extra Hörspiele für die Quarantänezeit zusammengestellt. Der Tigerentenclub und auch die Sendung mit der Maus laufen derzeit täglich. Und auch Kika hat unter dem Hashtag #GemeinsamZuhause Videos zum Lachen, Singen und Abschalten zusammengestellt. Der NDR sendet mittlerweile zusätzlich an schulfreien Tagen Folgen vom Mikado-Radio.  

Challenges, Nachbarschaftshilfe

Neben der Beschäftigung mit Schule und lehrreichen Apps, kann man auch gemeinsam lustige Ideen in Fotos umsetzen. Die verschiedensten Challenges kursieren derzeit im Netz und man staunt, was für tolle Ideen man als Familie dazu entwickeln kann. Aber auch soziales Engagement in der Nachbarschaft ist ein Zeitvertreib, der abends für noch besseren Schlaf sorgt.

Challenges

Unter dem Titel und Kampagnenhashtag #TUgetherAtHome ruft die TU Berlin über die Social-Media-Kanäle regelmäßig zu Mitmach-Aktionen oder Challenges auf, gewährt Einblicke in den virtuellen Campus und bringt Ihnen die TU Berlin nach Hause. Eine Übersicht zu den Mitmachaktionen findet sich hier

 

Unter dem Hashtag #IStayHomeFor haben bereits viele Stars und auch ganz normale Familien auf Instagram und Twitter aufgezeigt, warum sie derzeit zuhause bleiben und dass wir alle gemeinsam einander schützen.

 

In der #OldPictureChallenge sucht man alte Kinderbilder von sich heraus, stellt eines in seine instaStory und nominiert Freunde, ebenfalls ein wenig mit ihren Kindern in den alten Kisten rumzuwühlen. Toller Nebeneffekt, wenn man die Bilder mit den Kindern durchsucht: Es ergeben sich automatisch zig Gespräche über „Wie es früher mal war“.

 

Die #KlopapierChallenge stammt eigentlich aus der Fußballbubble, hat aber mittlerweile auch darüber hinaus Wellen geschlagen. In originellen Fotos und Videos zeigt ein jeder, was man mit dem nun so wertvollen Gut anstellen kann: jonglieren, Hunde dekorieren, golfen, darin baden, zu Figuren aufstellen, und, und, und

 

Am wichtigsten ist jedoch der Gedanke der #StayAtHomeChallenge, in welcher auf verschiedenste Weise illustriert wird, dass man unnötige Gänge derzeit vermeiden sollte und wie man sich die Zeit in den eigenen vier Wänden gestalten kann.

 

#MaskeAuf ruft zu originellen, selbstgemachten Mundschutzvarianten auf. Wichtig ist es hierbei, dass man keine medizinischen Masken dem Personal in Kliniken und Pflegeeinrichtungen wegnimmt, sondern selbst eine Maske näht. Mit dieser schütz man vor allem seine Umgebung, indem es die gröbsten Tropfen der eigenen feuchten Aussprache und Nieser aufhält. Wozu ist das wichtig? Als Coronainfizierter ist man bereits ansteckend noch bevor erste Symptome auftreten. Eine Maske verlangsamt also die Ausbreitung.

 

Bitte bedenken Sie bei jeder Challenge, inwiefern Ihre Kinder auf den Bildern zu sehen sind und ob nicht lieber Sie die Akteure und Ihre Kinder hinter der Kamera tätig sind. Nicht ohne Grund schlägt auch #KeineKinderfotosImNetz gerade Wellen und regt zum Nachdenken an.

 

 

Nachbarschaftshilfe

Um aktiv anderen im eigenen Umfeld zu helfen, kann man sich bei Nebenan.de anmelden und erhält so Hilfsgesuche aus der eigenen Umgebung. Die Tafeln suchen ebenfalls in fast allen Städten und Regionen dringend Hilfe, da nun viele Mitarbeiter und Standorte weggefallen sind. Auch Kirchen und Gemeinden suchen dringend Helfer. Und manchmal tut es auch der klassische Zettel im Hausflur, der den älteren oder schwächeren Nachbarn Hilfe bei Einkäufen usw. anbietet.

Was zum Schmunzeln

Und manchmal hilft nur noch Humor... Bei aller Organisation und Nutzung pädagogisch wertvoller Angebote darf auch manchmal einfach sinnlos im Internet gesurft werden. Nehmen Sie sich allein oder auch mit der Familie gerne Momente, in denen Sie einfach nur die amüsanten Aspekte dieser ganzen Situation auf YouTube, TikTok und Co. anschauen.

Videotipps

Auf  Youtube befinden sich einige Zusammenschnitte lustiger Heimbeschäftigungen oder auch Dinge wie die 5 Stufen der Quarantäne. Auf TikTok sind lustige Tänze oder Parcours im eigenen Haus zu sehen. Klicken sie sich einfach mal durch.

Wer aber auch einfach mal einem Künstler und DJ bei seiner Heimarbeit zuschauen will, ist mit diesem Video von Marc Rebillet oder seinem Quarantine Stream gut beraten. Kleiner Teaser: Der Bademantel fällt irgendwann ;)

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