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TU Berlin

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Diana Wopat - Studentin

Lupe

An der TU seit: WiSe 2010/11
Studienfach: Master Gebäudeenergiesysteme
Familie: 2 Kinder im Alter von 7 und 4 Jahren, in einer Partnerschaft

Zu welchem Zeitpunkt in deinem Studium hat sich deine Familiensituation geändert und wie war das für dich?
Ich bin schon als Mutter an die Uni gekommen, mein Sohn war da 9 Monate. Ich und mein Partner sind abwechselnd mit ihm zu Hause geblieben. Das hat total gut funktioniert. Ich kenne also eigentlich gar kein Studieren ohne Kind. Einschneidender war eher die Geburt des zweiten Kindes. Da bin ich dann doch sehr rausgekommen, vor allem weil alle Freunde, mit denen ich angefangen hatte, dann schon viel weiter waren als ich. Andererseits wollte ich mir auch mehr Zeit nehmen, weil in dieser Phase einfach so viel passiert und die Kleinen doch recht schnell groß werden.

Welche besonderen Herausforderungen birgt das Studium mit Kind?
Generell ist die Herausforderung natürlich diese zwei verschiedenen Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Beim Studium ist man einerseits natürlich ziemlich flexibel – ich kann auch mal nicht zur Vorlesung gehen. Gleichzeitig hat man auch einen kontinuierlichen Druck von der Uni – wie schaffe ich meine Prüfungen – von dem es mir manchmal schwer fällt abzuschalten.

In welchem Studienzeitmodell studierst du und welche Besonderheiten hat es?
Im Bachelor habe ich noch recht straff durchstudiert, aber im Master war mir das dann doch zu viel. Gerade mache ich zum Beispiel nur eine Vorlesung. Ich habe also gerade sehr viel Familienzeit, aber ich arbeite auch schon nebenbei. Trotzdem habe ich gerade das Gefühl, endlich mal genug Zeit für meine Kinder zu haben.

Nutzt du den Nachteilsausgleich und warum? Wie ist die Atmosphäre am Institut/ der Fakultät hinsichtlich der Familienfreundlichkeit?
Bei meiner Bachelorarbeit konnte ich meine Frist ganz unkompliziert verlängern. Auch wenn ich wegen der Schwangerschaft Urlaubssemester beantragt habe, ging das total reibungslos. Einmal wollte ich auch eine mündliche Prüfung vorziehen, weil sie sonst direkt nach der Geburt stattgefunden hätte, da habe ich den Professor einfach gefragt und er hat sofort einen neuen Termin für mich gemacht. Auch während des Studiums konnte ich meinen kleinen Sohn mit in die Vorlesung nehmen, während er geschlafen hat. Das ist gar nicht aufgefallen eigentlich.

Welche Familienangebote der TU hast du bereits genutzt/ nutzt du regelmäßig und warum?
Die Eltern-Kind-Zimmer habe ich ziemlich regelmäßig genutzt. Da konnte ich oft super noch Stoff nacharbeiten und er hat mit den ganzen neuen Spielsachen gespielt. Da ist man so beieinander, dass ich nicht das Gefühl hatte, ihn zu vernachlässigen, und konnte gleichzeitig arbeiten. Mein zweites Kind ist erst mit 3 Jahren in die Kita gegangen. Die Flexible Kinderbetreuung des Familienbüros hat mir die Möglichkeit gegeben, ihn mitzunehmen und trotzdem Veranstaltungen zu besuchen. Ich fand es auch sehr schön, zusammen mit ihm in die Mensa gehen zu können. Er war damals zwei Jahre alt und redet bis heute ganz begeistert davon, wie er mit seiner damaligen Betreuerin in den Zoo hier um die Ecke gegangen ist.

Wie sähe deiner Meinung nach die (Technische) Universität der Zukunft in Sachen Familienfreundlichkeit aus?
Ich fände es super, wenn weiter an der Flexibilisierung des Studiums gearbeitet wird. Ich habe zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass aktuelle technische Möglichkeiten sehr helfen können: wenn es eine Vorlesung als Video gib, kann man entscheiden, ob man hingeht oder einfach das Video anschaut. Schließlich geht es ohnehin um die reine Wissensvermittlung ohne wirklichen Austausch. Es gibt auch Veranstaltungen, bei denen ich lieber präsent sein will. Das sind dann eher kleinere Seminare, Tutorien oder Übungen – in meinem Bachelor gab es aber hauptsächlich große Vorlesungen für 600 Leute.

 

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Daniela Pietschmann
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