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TU Berlin

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Andrea Rahmel

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Position: Verwaltungsfachangestellte am Institut für Chemie, seit 1998 an der TU
Familie: frisch gebackene Mama und nach Elternzeit nun wieder im Job

Wie würden Sie Ihren Werdegang an der TU beschreiben?
1998 habe ich hier an der TU meine Ausbildung in der Verwaltung begonnen und bin gleich anschließend 2001 an das Institut für Chemie gekommen. Ich bin seitdem tätig für die Fachgruppe Anorganische und Analytische Chemie und für die Arbeitsgruppe von Prof. Drieß.

Wann ist Familienfreundlichkeit in den Fokus gerückt?
Ich muss zugeben, dass ich mich damit früher nie wirklich beschäftigt habe. Erst als ich selber ein Kind erwartet habe, kamen mir verschiedene Fragen in den Kopf. Ich bin letztes Jahr Mama geworden, ganz frisch sozusagen und bin erst seit Juli 2017 wieder in Vollzeit tätig. Allerdings habe ich nie wirklich den Draht zur Uni verloren, da ich relativ schnell mit einem geringen Teilzeitanspruch von 20 % wieder zurückgekehrt bin und hab mich dann später gesteigert auf 40 % - einfach, um mit dem Kopf dabei zu bleiben. Ich bin sehr viel eigenverantwortlich tätig und hier ist viel Bewegung im Haus. Bei aller Vorfreude aufs Kind war mir mein Arbeitsplatz schon immer sehr wichtig und ich wusste, ich will am Ball bleiben und bald zurückkommen. Aber in dem Maße, dass es mich als Mama nicht einschränkt und ich in beiden Bereichen für mein Empfinden voll und ganz da sein kann.

Wie würden Sie die Atmosphäre hinsichtlich Familienfreundlichkeit an Ihrem Arbeitsplatz beschreiben?
Ich empfinde die Atmosphäre als sehr gut. Als familiengerechte Hochschule bietet die TU da viele Möglichkeiten – in Form von flexiblen Arbeitszeiten, Teilzeit und Gleitzeit, Elternzeit mit Teilzeit oder dem Begrüßungspaket für TU Eltern. Auch im Team und vom Vorgesetzten gibt es viel Verständnis und Entgegenkommen, wenn nötig kann ich die Kleine auch mal mitnehmen. Ich hab schon mit schlafendem Kind in Besprechungen gesessen und die Kolleg*innen sind froh und freuen sich, dass man da ist. Ich habe zusätzlich das Glück, dass meine Familie in der Nähe ist und auch mal einspringen kann. Das ist bei den meisten Kolleg*innen nicht so.

In welchem Arbeitszeitmodell arbeiten Sie und wodurch zeichnet es sich aus?
Gerade arbeite ich zwar in Vollzeit, habe aber gleichzeitig durch Überstunden und Resturlaub recht viel Spielraum. Das wird natürlich nicht für immer so gehen, deswegen werde ich anschließend auf 30 Stunden reduzieren, sodass ich trotzdem 5 Tage die Woche im Büro vor Ort sein kann - aber eben reduziert, damit ich genug Zeit für mein Kind habe. Leider kann der Vater aufgrund von Schichtarbeit nicht so viel unterstützen. Mit Vollzeit würde ich große Probleme mit den Kitaschließzeiten bekommen. Ohne diese Flexibilität wäre es organisatorisch schlichtweg nicht machbar.

Wie sähe Ihrer Meinung nach die (Technische) Universität der Zukunft in Sachen Familienfreundlichkeit aus?
Ich denke, da die TU eine so große Einrichtung ist, wäre ein Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für die TU-Angehörigen zukunftsweisend. Vielleicht im Rahmen eines eigenen Projektes mit eigenem Gebäude.

 

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Kontakt Familienbüro

Daniela Pietschmann
Sekretariat Familienbüro
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Fax: (030) 314-29861

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