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TU Berlin

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Das TU Tandem Projekt

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Anfangsjahr und Träger:
Das TU Tandem Projekt wurde im Jahr 2013 etabliert und ist ein Projekt des Servicebereichs Familienbüro. Es wird mit hilfe des BMBF im Rahmen des Qualitätspakts Lehre finanziert.

Wir sind stolz auf:
Im Jahr 2014 haben wir die „Hochschulperle des Monats März“ des Stifterverbands für Deutsche Wissenschaft für unser TU Tandem Mentoringprogramm gewonnen.

Art des Angebots:
Das TU Tandem ist ein Projekt des Servicebereichs Familienbüro und verfolgt das Ziel, die Vereinbarkeit von Studium und Familie für Studierende mit Familienverantwortung zu verbessern und so zu einem Kulturwandel an der TU Berlin beizutragen. Um dieses Ziel zu erreichen, bieten wir das TU Tandem Mentoringprogramm und das TU Tandem Coaching an. Studierende mit Kindern bzw. Familienaufgaben können im Tandem oder im Einzelcoaching strukturierte und institutionalisierte Unterstützung erhalten. Als Mentor_innen suchen wir Studierende mit Interesse und Sensibilität für die Lebenssituation und Bedürfnisse der Mentees mit Familienaufgaben. Sie bekommen für ihr soziales Engagement am Ende Leistungspunkte. Damit sich möglichst alle Studierenden auch als werdende Eltern an der TU wohl und willkommen fühlen, geben wir für Kinder bis zu einem Jahr zudem ein Begrüßungspaket aus, das Spielzeug und Informationsmaterial enthält. Da die Herbstferien jedes Jahr in die Zeit des Semesteranfangs fallen, bieten wir den studierenden Eltern außerdem eine Herbstferienbetreuung für ihre Kinder an.

Wie sieht ein normaler Programmablauf aus?
Das Kernstück in der Organisation des TU Tandem Mentoringprogramms ist das Matching der Tandems. Nach Ende der Bewerbungsfrist machen wir uns an die Arbeit, die Profilbögen der Mentees und Mentor_innen zu sichten und in Präferenzen und Bedarfe zu kategorisieren: Wünschen sich Mentees fachliche oder organisatorische Unterstützung? Wer kennt sich besonders gut in einem Themengebiet aus und möchte dieses Wissen an eine_n Mentee weitergeben? Welche_r Mentee und welche_r Mentor_in studieren idealerweise das gleiche Studienfach oder wohnen idealerweise im gleichen Bezirk? Nach dieser Vorauswahl bilden wir erste Tandems, die wir zur Visualisierung an eine Pinnwand hängen. Auf diese Weise können wir unkompliziert Tandems austauschen oder neu bilden.
Um das Matching bedarfsgerecht zu gestalten, führen wir danach Kennlerngespräche mit den Studierenden, in denen wir nochmals auf die Wünsche der Teilnehmenden eingehen und für Fragen zur Verfügung stehen. Abschließend werden die zuvor vorläufig gebildeten Tandems entweder beibehalten oder aufgrund der neuen Informationen aus den Kennlerngesprächen neue Tandems gebildet. Stehen alle Tandems endgültig fest, besteht der nächste Schritt im Matchingprozess darin, die Tandems zu vernetzen. Auf diese Weise können sie sich persönlich kennenlernen und einschätzen, ob sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. Der krönende Abschluss im Matchingprozess ist die Auftaktveranstaltung des TU Tandem Mentoringprogramms, bei der alle das erste Mal zusammen kommen und gemeinsam den Start des Mentoringprogramms feiern.

Gibt es eine Zukunftsvision für das Projekt?
Die Gruppe Studierender mit Familie wächst stetig an und ist für die meisten Studierenden sowie Lehrenden doch noch unsichtbar. Vor diesem Hintergrund setzen wir uns besonders für Sichtbarmachung der wachsenden Gruppe Studierender mit Familie ein und möchten in dem Zuge die familiengerechten Angebote der TUB, z.B. den Nachteilsausgleich, ausbauen und verbreiten. Auch die Etablierung einer institutionalisierten Kommunikationsstruktur für den Austausch von Studierenden mit Familie untereinander ist Teil unserer Vision einer familiengerechten Hochschule.

 

Zusatzinformationen / Extras

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Kontakt TU Tandem

Stefanie Nordmann
TU Tandem Koordinatorin
Hauptgebäude
Raum H 8118
Tel.: (030) 314-27320

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